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Über - Adolf Holst

weiterführende Bücher

Nach bisherigen Recherchen hatte wohl fast Jeder, ab Anfang des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz, …) schon einmal ein Buch mit Texten von Adolf Holst in der Hand gehalten bzw. ein Gedicht von Holst gelernt.

Dazu zählen nachweislich alle Kinder die bis in 70/80-er Jahre geborenen wurden, zumindest im Gebiet der ehemaligen DDR – siehe DDR Schulfibel bis Anfang der 90-er Jahre.

In der 1. Klasse wurde das Gedicht „Im See“ gelernt

Heute ist das Wasser warm,

heute kann´s nicht schaden;

…usw.

Seinen wahrscheinlich größten Bekanntheitsgrad erlangte Holst als Herausgeber von Auerbachs-Deutschem Kinderkalender und damit als Kalenderonkel in den 1920-er Jahren, also in den Nachkriegsjahren des 1. Weltkrieges und in den Zeiten der Weimarer Republik.

Mit dem Beginn des Nationalsozialismus verblaste sein Bekanntheitsgrad allmählich.

Zu seiner Zeit zählte Holst mit Auerbachs-Kinderkalender und seinen über 200 Kinderbüchern, Lyrikbänden, illustrierten Gedichtsammlungen Laienspielen und Märchenreigen in zahlreichen Auflagen, zu den meistgelesenen und bekanntesten Kinderbuchautoren im gesamten deutschsprachigen Raum.

Über den deutschsprachigen Raum hinaus wurden seine Bücher in mehrere Sprachen übersetzt.

Damit kann das Werk von Holst als länderübergreifend und international bezeichnet werden.